Dive-Hive.com: Fauna & Flora

Winzige, fast unsichtbare Fische sind ein Indikator für bedrohte Riffe

Fischkundler fragt sich, wo die Grundeln am Great Barrier Reef geblieben sind

Die kleinsten Bewohner an Australiens Great Barrier Reef senden Signale, dass sich das natürliche System des Riffs tiefgreifend verändert hat. Grund ist wahrscheinlich der Mensch. Dies glaubt Professor David Bellwood.

Grundeln werden in der Regel zwischen 25 und 45 Mmm groß. Des Weiteren würde sie oft im Verborgenen leben, so dass sie für den normalen Betrachter unsichtbar sind. Laut Professor David Bellwood vom "ARC Centre of Excellence for Coral Reef Studies and James Cook University" würden die Grundeln aber fast die Hälfte der Fisch-Population an einem Riff ausmachen.

Der Fischkundler sagte, dass diese Riffbewohner klein sein mögen. Dies ändere aber nichts an ihrer Wichtigkeit. Sie würden erzählen, dass sich die Welt in einer Art geändert hat, die man nicht verstehe. Er fügte an, dass die Menschheit Dinge offenschtlich nicht so gut im Griff hat, wie sie zu glauben meint

Im Jahre 1998 habe es ein großflächiges Ausbleichen der Korallen gegeben. Nach einigen Jahren hätten sich die Korallen aber gut erholt und es sehe mehr oder weniger wie früher aus.

Allerdings seien die Grundeln ausgeblieben. Irgendetwas kann nicht stimmen, wenn die sich am schnellsten vermehrende Art ausbleibt. Alles in allem befinde sich die Fauna der Fische immer noch in einem geschwächten Zustand - nach 30 Genarationen.

Den vollständigen Artikel in englischer Sprache findest Du bei coralcoe.org.au.